Bratislava
Nafta betreibt in der Slowakischen Republik Untertagespeicher sowie Explorations- und Produktionsaktivitäten für Erdgas und Erdöl. Im Jahr 2008 wurden rund 1,1 Mrd. kWh Erdgas und rund 18.000 Tonnen Erdöl gefördert.
Versorgungssicherheit und Erfüllung der vertraglichen Lieferverpflichtungen waren die maßgeblichen Themen für Nafta im Jahr 2009. Während des russisch-ukrainischen Gasstreites, der bislang größten Krise der europäischen Gasversorgung, übererfüllte Nafta ihre vertraglichen Verpflichtungen und trug damit entscheidend zur Aufrechterhaltung der Gasversorgung in der Slowakei bei.
Der Ausbau der Speicherstruktur "Gajary Baden" wurde wie geplant weiter vorangetrieben. In der Endausbaustufe wird Nafta in "Gajary Baden" über weitere 500 Mio m³ Speicherkapazität verfügen - zusätzlich zu der bereits vorhandenen Kapazität von 1.980 Mio m³. Weitere Speicherkapazität entwickelt Nafta in Kooperation Pozagas a.s., an der sie eine Beteiligung von 35 Prozent hält. Im Joint Venture mit OMV AG wurden neue Bohrungen im Wiener Becken im Westen der Slowakei vorbereitet. Dadurch erwartet Nafta eine wesentliche Ausweitung ihrer Explorationsaktivitäten. Zudem verlagerte Nafta den Unternehmenssitz vom alten Standort Gbely nach Bratislava,, um näher bei den Kunden und dem Kerngeschäft zu sein.
Mehrheitsgesellschafter bei Nafta ist mit 56,2 Prozent die Slovenský plynárenský priemysel a. s., Bratislava.
| 2007 | 2008 | ||
|---|---|---|---|
| Grundkapital | Mio SKK Mio € |
3.231,0 96,2 |
3.231,0 107,2 |
| Umsatzerlöse | Mio SKK Mio € |
3.821,0 113,7 |
5.016,0 166,5 |
| Jahresüberschuss | Mio SKK Mio € |
1.718,0 51,1 |
2.472,0 82,1 |
Beteiligung
Nafta a.s.
ERI-Anteil: 40,45 %