Der wirtschaftliche Aufschwung setzte sich in Polen auch im Jahr 2007 fort. Für das erste Halbjahr war ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 7,1 Prozent zu verzeichnen. Für das Gesamtjahr wurde ein Wachstum von 6,5 Prozent prognostiziert. Der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts wurde neben dem Export von der wachsenden Investitionstätigkeit und dem Privatverbrauch bestimmt. Die Inflationsrate lag im Jahr 2007 bei 2,5 Prozent.
Das Ziel der im Oktober neu gewählten Regierung Polens, Deregulierungs- und Privatisierungsvorhaben weiter voranzutreiben sowie eine möglichst schnelle Euro-Einführung anzustreben, dürfte einem zukünftigen Wirtschaftswachstum zuträglich sein. So wird trotz des Mangels an qualifizierten Arbeitskräften und der entwicklungsbedürftigen Infrastruktur auch für das Jahr 2008 eine gute Konjunktur erwartet. Nicht zuletzt dürften umfangreiche Infrastrukturinvestitionen zur Vorbereitung der Fußball-Europameisterschaft im Jahr 2012 sowie die für den Zeitraum von 2007 bis 2012 geplanten Investitionen in den Energiesektor das Wirtschaftswachstum stützen.
Hauptstadt: Warschau
Fläche in km²: 312.678
Einwohnerzahl: 38,12 Mio
Gesamtgasverbrauch Land
(Mrd kWh): 146,8
Beteiligung: Inwestycyjna Spółka Energetyczna Sp. z o.o.
Abkürzung: IRB
Standort: Warschau
Anteil %: 50,00
ERI-Engagement: seit 1999