Kartenausschnitt der Slowakischen Republik

Slowakische Republik

Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise hat der erfolgreichen Wirtschaftsentwicklung in der Slowakei vorerst ein Ende gesetzt. 2009 ist mit einem realen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 5,7 Prozent auf 63,61 Mrd. Euro zu rechnen. Das Minus ist dem Einbruch der Exporte und den schwachen Investitionen geschuldet. Vor allem die internationale Krise der Automobilindustrie, die in der Slowakei wichtige Standorte hat, ist spürbar. Die Arbeitslosenquote hat sich auf rund 12 Prozent erhöht. In den letzten Monaten 2009 mehrten sich die Anzeichen für eine Trendwende. Sie resultierten aus der wirtschaftlichen Stabilisierung der Haupthandelspartner und der damit anziehenden Nachfrage nach slowakischen Waren. Für 2010 rechnet die EU bei einer leichten Belebung von Exporten und Investitionen mit einem Wachstum um rund 2 Prozent. Hier wirkt sich auch die zum 1. Januar 2009 vollzogene Einführung des Euro in der Slowakei positiv aus.

Slowakische Republik

Hauptstadt: Bratislava
Fläche in km²: 49.030
Einwohnerzahl: 5,379 Mio
Gesamtgasverbrauch Land
(Mrd kWh):
58,5

Beteiligung: Nafta a.s.
Abkürzung: NAFTA
Standort: Bratislava
Anteil %: 40,45
ERI-Engagement: seit 2004

Beteiligung: Slovenský
plynárenský priemysel a.s.*
Abkürzung: SPP
Standort: Bratislava
Anteil %: 24,50*
ERI-Engagement: 2002 durch E.ON Ruhrgas AG, seit 2005 ERI

*über Slovak Gas Holding B.V., Zoetermeer/Niederlande

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