In der Slowakischen Republik setzte sich der rasante wirtschaftliche Aufschwung auch nach dem vorjährigen Regierungswechsel fort. Dies zeigt sich unter anderem im starken Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von über 8 Prozent im Jahr 2007. Die Arbeitslosenquote ist allerdings weiterhin die höchste in der Europäischen Union – trotz einer Verringerung um 1,3 Prozentpunkte auf 11 Prozent. Die Einführung des Euro ist für Anfang 2009 geplant. Wesentliche Ereignisse im Energiesektor waren im Jahr 2007 die inhaltliche und personelle Neuaufstellung der Regulierungsbehörde sowie Änderungen im Energiegesetz. Ein vom Wirtschaftsministerium erstelltes Strategiepapier zum slowakischen Energiemarkt unterstützt zwar den Bau eines neuen Kernkraftwerks, geht aber gleichzeitig von einem deutlichen Ausbau der Gaskraftwerkskapazitäten aus.
Hauptstadt: Bratislava
Fläche in km²: 49.030
Einwohnerzahl: 5,379 Mio
Gesamtgasverbrauch Land
(Mrd kWh): 58,5
Beteiligung: Nafta a.s.
Abkürzung: NAFTA
Standort: Gbely
Anteil %: 40,45
ERI-Engagement: seit 2004
Beteiligung: Slovenský
plynárenský priemysel a.s.*
Abkürzung: SPP
Standort: Bratislava
Anteil %: 24,50*
ERI-Engagement: 2002 durch E.ON Ruhrgas AG, seit 2005 ERI im Rahmen der Übertragung der E.ON Ruhrgas Mittel- und Osteuropa GmbH (ERMOE) auf ERI
*über E.ON Ruhrgas Mittel- und Osteuropa GmbH, Essen, Slovak Gas Holding B.V., Zoetermeer/Niederlande